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18Sep/110

Informationelle Selbstbestimmung oder Nur ich sage, was mit meinen Daten passiert

In meinem letzten Post (sorry, ist bereits wieder eine Weile her) habe ich aufgezeigt, dass eigentlich jede und jeder an Datenschutz interessiert sind. Je nach politischen oder wirtschaftlichem Interesse, werden vielleicht aber nicht alle meine damaligen Beispiele gutgeheissen.

Es wird dabei oft argumentiert dass persönlich nichts verheimlicht werden müsse und somit die Daten auch verwendet werden dürfen sollen (Krankenakte, Bewegungsprofile, etc.). Es gibt jedoch viele Menschen die durch die veröffentlich grossen Schaden oder Nachteil erleiden müssten. Auch könnte das für Personen die ihre Daten (heute) veröffentlichen würden schnell zu einem Bumerang werden.

Hier kommt eines der wichtigsten Anliegen der Piratenpartei zum Zuge, die informationelle Selbstbestimmung. Diese fordert das Recht des Einzelnen, den Inhalt und die Nutzung seiner verwendeten persönlichen Daten zu kontrollieren (Kontrollieren im Sinne von unter Kontrolle haben, nicht zu verwechseln mit (nachträglichem) überprüfen). Niemand sonst darf über unsere persönlichen Informationen befinden. Der Forderung nach Information über Inhalt und Umfang der Daten oder Löschung dieser müssen Folge geleistet werden.

Die informationelle Selbstbestimmung muss zwingend über jeglicher Datenschutzdebatte stehen. Eigentlich gehört sie in die Bundesverfassung verankert.

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