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17Mai/113

Kindle: genial – Verlage: sch*****

Nachdem ich Mitte April über die Buchindustrie und und die neuen Möglichkeiten für Authoren geschrieben habe, wurde kurz darauf der deutsche Kindle-Store von Amazon eröffnet und ich musste mir natürlich den eBook-Reader Kindle besorgen.

Das Gerät selber hat mich auf den ersten Blick etwas enttäuscht. Wenn man sich an die Grösse des iPad gewöhnt hat, scheint das Kindle ziemlich klein. Nachdem ich nun aber bereits einige Bücher damit gelesen habe bin ich begeistert. Die Grösse und das Gewicht sind angenehm und man mag das Gerät lange in einer Hand halten (versucht das mal mit dem iPad). Vor allem bin ich vom Display fasziniert, es wirkt wie Papier und hat nicht mehr diesen Bildschirm-Charakter - es ist damit  äusserst angenehm zu lesen auch wenn mal die Sonne scheint.

Das Problem sind aber die Preise, oder wie ich bereits schon geschrieben habe, die Verlage, die mit der Veränderung wohl etwas überfordert sind.

So stellt man oft fest, das der Preis für die Kindle-Edition gleich hoch ist, wie für die gedruckten Bücher. Dabei steht dann beim Preis auch immer schön erwähnt, "Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.". Klar, ein Buch muss geschrieben werden, es wird korrekturgelesen, ein Cover wird designt und das Buch muss vielleicht auch vermarktet werden. Aber dass die Einsparung von Papier, Druck, Lager und Versand keine Auswirkungen auf den Preis haben glaubt wohl niemand.

Bisher konnte ich es vermeiden, solche Bücher zu kaufen und werde das auch in Zukunft weiter tun. Aber auch bei uns wird sich das eBook in Zukunft weiter verbreiten. Somit werden die Verlage hoffentlich gezwungen werden ihre Politik anzupassen. Man darf hier also gespannt sein, wie sich der Markt entwickelt.

 

Kommentare (3) Trackbacks (0)
  1. Definitiv etwas, was die Verlage undbedingt noch verbessern müssen. Es muss eine Preisdifferenz geben, auch wenn es nur wenig ist.

  2. Tja man würde ja denken, die lernen aus den Fehlern welche die andern Contentindustrien gemacht haben, aber erweisen sich ebenfalls als hartnäckig lernfaul.

    Wie ist den nun die Akkuleistung im täglichen Einsatz? Hält das Teil wirklich solang wie angegeben?


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