Red Queen – Alex's Blog It takes all the running you can do, to keep in the same place.

1Nov/130

Videoempfehlung: Deadlines

In einem interessanten kleinen Experiment zeigt das Video schön auf, dass Kreativität nie durch Zeitdruck gefördert werden kann. Also, nehmt oder gebt Zeit und die richtigen Rahmenbedingungen, wenn Kreativität erwartet wird.

Creativity is not inspired by the pressure of time but by the freedom, the playfulness and the fun.

Frei übersetzt: Kreativität wird nicht durch Zeitdruck inspiriert sondern vielmehr durch Freiheit, Verspieltheit und Spass.

6Aug/130

Videoempfehlung: Ueberwachung

Ein Video, das in den vergangenen Tagen die Runde gemacht hat und auch euch nicht vorenthalten werden soll. Schön gemacht und unterhaltsam zeigt das Video auf, wieso wir uns gegen die Überwachung wehren sollen.

Gerade jetzt, nach dem öffentlichwerden von Tempora und Prism, ist das Thema aktuell wie nie zuvor.

Nehmt euch die 10 Minuten Zeit, es lohnt sich.

31Mrz/130

Aus aktuellem Anlass: Staatstrojaner (GovWare) kurz erklaert

Der Bundesrat beschäftigt sich ja aktuell wieder mit dem Überwachungsgesetz (BÜPF), die Piraten haben dazu bereits Stellung genommen. Unter anderem ist der Staatstrojaner wieder ein Thema, vom Staat jetzt liebevoll "GovWare" genannt. Zu diesem Anlass soll dieses Video kurz aufzeigen wie ein Staatstrojaner funktioniert und was das Problem dabei sein wird.

15Jul/121

“Ein junger Hitler wuerde uns mal wieder gut tun.”

"Ein junger Hitler würde uns mal wieder gut tun."

Eine Aussage die ich letzthin an einem Stammtisch vernommen habe. Soll man darauf reagieren? Kann man darauf überhaupt mit Worten reagieren, zumal solche Aussagen selten von Zeitgenossen stammen, deren IQ an den eines Vierjährigen heranreicht? Ich hab's auf jeden Fall sein lassen.

Zumindest aber beschränken sich die beiden Appenzeller bei der Unterhaltungen auf den Stammtisch. Nicht so der Herr Alexander Müller (aka @dailytalk), dessen Kristallnacht-Tweet (festgehalten von @mikeschwede) ihm den Job, die politische Karriere und wie er in seinem Blog schreibt, anscheinend auch einen möglichen Erfolg in der Partnersuche gekostet hat.

Er sieht es als Hetze gegenüber seiner Person und erklärt sich als Opfer. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sein Account gehackt wurde und er den Tweet nicht selber geschrieben hat. Jedoch war ich an dem Samstag Abend auf Twitter und habe den Tweet sozusagen Live gesehen.

Hat ihm also dieser eine Tweet, der ihm im schlimmsten Fall "untergejubelt" wurde seine Zunft versaut? Ich behaupte nein. Wie er jetzt wieder in seinem Blog gegen alle pöbelt, sogar gegen die SVP die ihn im Stich gelassen haben soll, hat er es seit langem gemacht. Mit Sprüchen nahe oder auch mal unter der Gürtellinie hat er immer mal wieder ausländer- und frauenfeindlichen Sprüchen angeeckt. Meiner Meinung nach, war der Kristallnacht-Tweet nur der bekannte Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat.

Aus der Geschichte ziehe ich folgende Schlüsse:

  • Die freie Meinungsäusserung ist bei uns noch immer gegeben. Man darf aber davon nicht erwarten, dass auf eine Meinungsäusserung keine Reaktionen erfolgen.
  • Nur weil niemand reagiert heisst, das noch lange nicht, dass alle mit Aussagen einverstanden sind und dass das nächste mal wieder keine Reaktion erfolgt.
  • Reaktionen wie gegen Herrn Müller kommen selten aus dem Nichts.
  • Mit ein wenig Sozialkompetenz gesegnet (die dann auch eingesetzt werden sollte) müsste man sich aber auf dem richtigen Pfad befinden. Su Franke beschreibt es in ihrem Post Gedanken zum gelöschten Tweet mit dem Wort Behaviour sehr gut: Behavior, das Verhalten, der Umgang miteinander und das wie es die Leute empfinden ist für mich der Schlüssel.
  • Die Texte auf Twitter sind zu kurz, als dass man sich während dem Schreiben eines Besseren besinnen könnte.
  • Ausserdem sollte ich wohl mal wieder meine Passwörter ändern...

All das gehört in der heutigen Zeit zum Thema Medienkompetenz. Und das lehrt man nicht einfach so mal nebenbei. Medienkompetenz muss ein fixer Bestandteil der Schulbildung werden. Dieses Wissen wird für die Betroffenen ein wichtiger Erfolgsfaktor und für ihre Zukunft entscheidend sein.

 

PS: Zurück zu den beiden Appenzellern. Medienkompetenz kann auch heissen, dass man die Finger von Medien lässt, die man nicht versteht. Dann muss man sich auch weniger mit Medienkompetenz auseinandersetzen und das Leben ist um einiges einfacher. Somit haben die beiden wohl mehr von der für sie nötigen Medienkompetenz verstanden als viele andere...

17Mai/120

Wer schon alles weiss, ist unfrei

Die Kulturlandsgemeinde ist ein jährlicher Kulturanlass und greift aktuelle gesellschaftliche Fragen auf und erforscht diese mittels verschiedener Formen. In diesem Jahr hat sich die Kulturlandsgemeinde am 5. und 6. Mai dem Thema Freiheit angenommen. Die daraus entstandene Sendeschrift möchte ich euch nicht vorenthalten und veröffentliche sie deshalb hier auf meine Blog.

Wer sich den Text lieber vorlesen lassen möchte, kann sich die Verlesung der Sendeschrift 2012 auf art-tv.ch ansehen.

Alles spricht von Freiheit. Freiheit ist ein grosses Wort. Und wer am lautesten von Freiheit redet, hat allzu oft nur seine eigene Freiheit im Sinn. Wir, die Kulturlandsgemeinde von Appenzell Ausserrhoden , haben uns versammelt , um über Freiheit nachzudenken in freier Rede, selbstkritisch und in heiligem Ernst. Und sind dabei an kein Ende gekommen. Darum nehmen wir uns die Freiheit, Einsichten zu sammeln und Fragen zu stellen.

1. Vom freien Willen
Der Mensch ist das Wesen mit freiem Willen. Sein Drang nach Freiheit ist so stark, dass er sich wehrt, wenn die Unfreiheit allzu gross wird. Das zeigen die jüngsten Befreiungsbewegungen in den arabischen Ländern und anders wo , wo die Menschen sich aus ihrer nicht selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien. Keine Frage: Ihnen gilt unsere höchste Achtung, im Wissen darum, dass es ein Privileg ist, frei über Freiheit reden zu können. Und als Erinnerung daran, wie viel Freiheit wir haben.

2. Im Innersten frei
Der Mensch ist frei von Natur. Er ist nicht Sklave seiner Gene und seiner Herkunft – vielmehr haben unser Verhalten und unsere Umwelt ihrerseits Einfluss auf die Gene. Das ist die atemberaubende Erkenntnis der heutigen Biologie: Jede und jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wir alle müssen unsere ganz eigenen Antworten auf die Freiheitsfrage finden – immer in Bezogenheit zu den anderen. Diese Verantwortung kann uns niemand abnehmen.

3 . Freiheit hat Grenzen
Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit der andern anfängt. Das zwingt die Gesellschaft dazu, unablässig Kriterien und Werte der Freiheit und der Rechtsordnung neu auszuhandeln. Freiheit ist ein Prozess, der nie aufhört. Und Freiheitsgewinn hier bedeutet stets auch Freiheitsverlust dort. Die Erfahrung zeigt: Je mehr Macht, desto schamloser der Freiheitsanspruch auf Kosten anderer. Kümmern wir uns um die Freiheit der weniger Mächtigen. Die Stärke eines Volkes misst sich am Wohl der Schwachen .

4 . Schwierige Gleichheit
Keine Freiheit ohne Gleichheit. Da beginnen die Probleme. Jeder Mensch ist einzigartig, und die Stärke einer Gesellschaft ist ihre Vielfalt. Aber oft wir damit und im Namen der Freiheit die stossendste Ungleichbehandlung gerechtfertigt. Wir fragen: Was muss geschehen, damit ein Leben in Würde und Freiheit kein Luxus bleibt, sondern allen offensteht? Die Antwort ist politisch, sie heisst zum beispiel: Umverteilung.

5. Frei und sicher
Freiheit klingt gut. Aber fragt man: Freiheit oder Sicherheit? – dann entscheiden sich viele für die Sicherheit , persönlich wie polizeilich. Freiheit kann Angst machen. Für ihre Freiheit nehmen nicht nur freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Kauf, ohne Absicherung und knapp bei Kasse zu sein. Freiheit kann maximale Entfaltung ermöglichen, Freiheit kann die pure Lust sein, aber auch im freien Fall enden.

6. Frei und gefangen im Netz
Bedeuten die neuen Medien die totale Freiheit? Wir fragen kritisch. So viel Freiraum das Internet für alle eröffnet, so sehr macht es uns zugleich kollektiv überwacht und individuell einsam. Wer bloss klickt, bleibt anonym und unverbindlich. Meinungsbildung bedingt Auseinandersetzung und Differenzierung. Unsere Welt braucht Orte des realen und öffentlichen, nicht nur virtuellen Aushandelns. Twittern wir nicht bloss über Freiheit – sondern reden wir weiter davon!

7. Vom freien Lernen
Wer schon alles weiss, ist unfrei. Freies Denken rechnet mit dem Undenkbaren. Das beginnt bei den Kindern: Sorgen wir dafür, dass sie in den Schulen nicht nur fertiges Wissen vorgesetzt bekommen, sondern selbstermächtigt das Lernen lernen und das Staunen bewahren. Die Gesellschaft ändert sich rasant und mit ihr unser Mass an Freiheit. Das wirft viele Fragen auf. Eine Antwort heisst: selber denken lernen. Selber denken schärft die Urteilskraft und befähigt zu freiem Handeln.

 

22Apr/124

Alles nur böse? Zeigen wir das Gegenteil! Hash-Tag #thx2piracy

Letzthin hat mir YouToube ein Video vorgeschlagen, dessen Musik mir sehr gefallen hat. Ich hab mir dann weitere Songs der beteiligten Band auf YouToube angehört. Diese haben mich überzeugt und ich habe mir auf iTunes zwei Alben von M83 gekauft (die ich übrigens sehr empfehlen kann).

Es wird wieder viel über das Urheberrecht diskutiert. Ein neu gegründeter Verein Musikschaffende hat sich zum Ziel gesetzt, die Rechte der Musikschaffenden zu vertreten.  Dahinter stehen einige bekannte Namen und wohl auch die Rechteverwerter. Denn als erstes wird erneut Sturm gegen illegale Downloads im Internet gemacht. Es wird wieder verlangt, dass hier mehr durchgegriffen und verhindert wird.

Aber zurück zu dem Geld, das ich für Musik ausgegeben habe. Ich wiederhole: Ich habe für Musik bezahlt. Das geht, solche Leute gibt es. Eigentlich hätte ich die Musik gar nie auf YouTube finden dürfen, denn die ist ja nicht legal dort. Eigentlich dürfte ich M83 also gar nicht kennen, eigentlich dürfte ich gar keine Musik von M83 besitzen. Wenn ich mir meine Musiksammlung ansehe (für die ich vorwiegend bezahlt habe!), dann habe ich einen grossteil der Bands erst mal über Quellen entdeckt oder angehört die aus Sicht der Musikschaffenden geschlossen werden sollen.

Aufruf: Erzählt von euren Käufen, Konzertbesuchen, etc. die ihr nur dank "illegaler" Quellen gemacht habt. Auf Twitter oder Facebook mit dem Hashtag #thx2piracy.

Die Idee ist am letzten Stammtisch der Piratenpartei SG AR AI gemeinsam mit Reto (@rettichschnidi) entstanden. Helft mit und verbreitet die Idee. So können wir zeigen, dass die neuen Technologien und Möglichkeiten auch neue Chancen bieten und nicht nur böse sind.

18Mrz/120

Videoempfehlung: Was ist ACTA!

Eine einfache Erklärung, wie ACTA funktioniert, die von Anonymus bereitgestellt wurde. Zugegeben, dies mag eine einseitige Darstellung von ACTA sein und soll kritisch beurteilt werden. Vor allem die Musik im Hintergrund hat schon fast etwas hypnotisches.

Aber einfach so an den Haaren herbeigezogen sind die Aussagen wohl kaum. Also setzt euch selber mit ACTA auseinander und informiert euch!

11Feb/120

Das Internet wird nicht mehr so sein wie heute – ACTA kills

  • Du wirst mit Fr. 5'000.- gebüsst, weil du ein Video von der letzten Party veröffentlicht hast, denn die Musik im Hintergrund deines Videos ist urheberrechtlich geschützt.
  • Wenn du etwas auf Facebook postests, musst du drei Tage auf die Veröffentlichung warten. Facebook muss den Beitrag erst prüfen, weil es dafür verantwortlich gemacht werden kann.
  • Die Polizei steht mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür, ohne verdacht oder eine konkrete Begründung.
  • Du musst dir gut überlegen, was du in der öffentlichkeit sagst. Denn der Schutz von geistigem Eigentum ist höher gewertet, als deine Redefreiheit.
  • Alles was du im Internet machst wird überwacht und auf rechtmässigkeit überprüft.

Das alles kann Realität werden, wenn ACTA eingeführt wird. Das will natürlich niemand, deshalb kämpft die Piratenpartei vehement gegen diesen Vertrag und macht auf die Verhandlungen aufmerksam.

Seit 2007 wird hinter verschlossenen Türen über ACTA verhandelt. Immer wieder kommen Informationen an die Öffentlichkeit, unter anderem ist die definitive Version als pdf verfügbar.

Das Ziel von ACTA ist, dass rechtliche Schritte einfacher unternommen werden können um Geistiges Eigentum zu schützen. Die möglichen Schritte sind sehr vage aber es ermöglicht Ansprüche mit massive Mittel durchzusetzen.

Geistiges Eigentum zu schützen ist natürlich nicht grundsätzlich falsch. Jedoch basiert die Diskussion auf einem heute schon nicht mehr zeitgemässen Urheberrecht, vor allem in Anbetracht der Möglichkeiten und Kultur die das Internet gebracht hat  (Yannic hat einen einfachen Überblick über Urheberrecht geschrieben). Ein weiteres Problem ist, dass ISP (Internetdienstanbieter) auch verantwortlich gemacht, also in die Pflicht genommen werden. Das führt zu einer enormen Überwachung durch die ISP, damit sie sich absichern können. Was das kostet und wer das bezahlt ist natürlich klar.

Und ich habe hier nur vom Internet geschrieben. ACTA ist relevant für alle Arten von geistigem Eigentum. So zum Beispiel auch für Medikamente oder Saatgut. Es ist also nicht so weit hergeholt, wenn behauptet wird "ACTA kills"...

Wer sich weiter informieren will, hier noch ein paar interessante Beiträge:

1Jan/121

Verbot von Radarwarnungen – ist Facebook öffentlich?

Am 20. Dezember 2011 hat der Nationalrat im Rahmen von «Via sicura» unter anderem beschlossen, dass die öffentlich Warnung vor Radarkontrollen neu gebüsst werden soll.

Auf den ersten Moment ist alles klar. Radarwarnungen im Radio gehören wohl der Vergangenheit an. In der heutigen Zeit ist der Begriff "öffentlich" aber nicht mehr so einfach zu definieren. Wie Rechtsanwalt Martin Steiger auf seinem Blog steigerlegal.ch aufzeigt, sind sich dabei auch nicht alle Politiker ganz einig.

In den sozialen Medien gibt es natürlich Meldungen die ganz klar als privat (Direktmeldungen, etc.) oder als öffentlich eingestuft werden können. Jedoch liegt dazwischen meist ein grosser Bereich, der nicht mehr so klar ist. Mein Twitter-Profil ist öffentlich einsehbar, ist aber eine Status-Meldung über meinen Facebook-Account, die meine nunmehr 300 "Freunde" sehen, privat?

Ich glaube nicht, dass wir uns sorgen müssen gleich für eine Radarwarnung auf Facebook verfolgt zu werden. Die gesetzliche Grundlage scheint dies aber nicht auszuschliessen. Also wie immer, ist Vorsicht geboten und lieber mal etwas weniger Posten als zu viel.

16Dez/110

Musik und Filme downloaden? Der Bundesrat sagt ja

Am 30. November 2011 hat der Bundesrat mitgeteilt, dass keine Anpassungen am bestehenden Urheberrecht nötig sei. Es handelt sich dabei um die Erfüllung eines Postulat aus dem Ständerat vom 2010, in dem beauftragt wurde zu prüfen ob Massnahmen gegen Urheberrechtsverletzungen nötig sind.

In der Untersuchung wurde festgestellt, dass bis zu einem Drittel der über 15-Jährigen Musik, Filme und Spiele herunterladen, ohne dafür zu bezahlen.

Viel wichtiger ist aber die Feststellung, dass der prozentuale Anteil am verfügbaren Einkommen, der für den Konsum in diesem Bereich ausgegeben wird, konstant bleibt. Da sich das Angebot aber ständig vergrössert, verlagern sich diese Ausgaben. Einsparungen, die durch den Download gemacht werden, werden auch im Unterhaltungssektor wieder eingesetzt. Anstatt dass dieses Geld in Musik oder Filme investiert wird, wird es für Konzerte, Kinobesuche und Merchandising verwendet.

Die eigentliche Ursache ist also wieder auf dasselbe Problem zurückzuführen wie in einigen anderen Situationen. Die Produktionsfirmen weigern sich mit der Realität zu gehen und sich dem veränderten Konsumentenverhalten anzupassen. Lieber investieren sie ihre Energie in sinnlose Unterfangen, ihr bestehende veraltete Strategie durchzusetzen.

Ich unterstütze den Entscheid des Bundesrats und freue mich über dies "reife" Einstellung. Es ist ein zukunftsweisender Entscheid und klarer Auftrag an die Industrie sich nicht gegen Veränderungen zu wehren sondern mit der Zeit zu gehen sich anzupassen. Eigentlich bedenklich, dass man das solch grossen Firmen sagen muss ...